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NEUIGKEITEN

Trauer

Der Tod eines nahestehenden, geliebten Menschens ist schmerzhaft und kann unser Leben von Grund auf erschüttern.

Die gegenwärtigen Einschränkungen durch die Corona Pandemie sind nicht leicht für uns alle, können Trauernde aber in der Auseinandersetzung mit ihrem Verlust besonders hart treffen.

Abschiednehmen und Leben muss neue Möglichkeiten und Formen finden.

Auch unser Trauertreff FONTE kann nicht in gewohnter Weise weitergehen. Wir hoffen, dass die monatlichen Gruppentreffen (mit den notwendigen Sicherheitsmaßnahmen) bald wieder stattfinden dürfen.

ABER unsere Begleitung Trauernder geht weiter.

In den letzten Wochen haben wir viele Wege gefunden, Trauernde zu unterstützen.

Wir sind per Brief, am Telefon, bei Einzelgesprächen in Garten oder Park für Sie da.

Bitte melden Sie sich telefonisch bei uns.

Wir rufen Sie gerne zurück.

   

Petra Wöhlke-Mrogenda, Barbara Kannapin, Ulrike Grassl

(Trauerbegleiterinnen)

    

Wir wünschen Ihnen einen guten Weg durch diese besondere, herausfordernde Zeit. Bleiben Sie gesund.

Kontakt

Telefonnummer 0174 56 32 86 9

 


Wir freuen uns auf die Wiedereröffnung des Café Hedwig erLeben am Montag, 22. Juni um 09:00 Uhr als Gartencafé, da der Zugang in das Seniorenzentrum St. Hedwig weiterhin nicht möglich ist.

Das Gartencafé befindet sich im Innenhof des Seniorenzentrums. Folgen Sie bitte der Beschilderung.

Neben den bekannten Angeboten, wird zusätzlich ein Mittagstisch serviert werden.

Die Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte dem Flyer. Familie Kurkowitz freut sich auf Ihren Besuch.


Wichtiger Hinweis

Aus aktuellem Anlass müssen wir leider bekannt geben, dass der Trauertreff Fonte zunächst nicht wie gewohnt stattfinden kann. Wir hoffen, dass wir am 02. September wieder für Sie da sein können.
Natürlich sind wir aber telefonisch für Sie zu erreichen. Wenn Sie zu uns Kontakt aufnehmen möchten, so wählen Sie bitte 0174/5632869 werktags in der Zeit von 09:00 - 16:00 Uhr.
Wir sind für Sie da und unterstützen Sie gerne.
Bleiben Sie gesund.
Ihr Fonte-Team


Die fürsorgliche Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen in und um Gelsenkirchen ist auch in all diesen wirren Zeiten der Corona-Krise unser größtes Anliegen. Auch zukünftig werden wir allen Menschen, die unsere Hilfe und Begleitung ersuchen, eine Herberge sein, in der sich Menschen wohl und geborgen fühlen können.

Sorgfältig haben wir versucht, vielfältige, fachliche und emotionale Aspekte im Hinblick auf unser Selbstverständnis und der Notwendigkeit von Hospizarbeit abzuwägen und verfolgen die beinahe täglichen Veränderungen und Neuigkeiten aus Politik und Gesellschaft sehr aufmerksam.

Aktuell haben wir einen guten Weg gefunden, um die Not der Menschen zu lindern und wollen auch weiterhin Besuche unserer Gäste, wenn auch in reduzierter Form, ermöglichen.

Gleichzeitig schützen wir uns Mitarbeitenden bzw. versuchen unsere Arbeitsfähigkeit auch weiterhin so gut wie möglich zu sichern, um für unsere Gäste „da zu sein“.

So können und werden wir in unserem Hospiz Menschen weiter aufnehmen und uns für eine gute Hospiz- und Palliativbegleitung in Gelsenkirchen und naher Umgebung einsetzen.

Hospizarbeit ist ein Miteinander und gelingt nur, wenn sich Menschen zusammenschließen und den Hospizgedanken auch in schwierigen Zeiten verbreiten. Es berührt uns, wenn wir sehen, wie Vieles im Hintergrund bewegt wird und Menschen im Füreinander und im Miteinander für uns da sind.

Herzliche Grüße aus Resse. Bitte bleiben Sie uns gewogen und gesund.


01. April 2020

Heute sind wir 10 Jahre alt geworden!!!

Wir bedanken und herzlich bei allen Gratulanten und bei Frau Rautenberg von der WAZ für den schönen Artikel in der heutigen Ausgabe.

Leider kann die geplante Jubiläumsfeier wegen der aktuellen Situation nicht stattfinden. Daher wollen wir auf diesem Wege "Danke" sagen.

- Wir danken allen Gästen, Angehörigen und Besuchern für das uns entgegengebrachte Vertrauen,

- wir danken allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen, die in den 10 Jahren bei uns tätig waren und sind,

- wir danken allen Sänger*innen, Musiker*innen, kulturellen Institutionen und Geschäftsleuten, die sich zu unseren Gunsten für uns eingesetzt haben,

- wir danken dem PKD und den Palliativärzten für die gute Zusammenarbeit,

- wir danken den Sozialdiensten und den Mitarbeitern der Pflegeüberleitung der Krankenhäuser für die tolle Kooperation,

- wir danken Herrn Vilter von der ABC-Apotheke und allen unseren lieben Dienstleistern für die langjährige, unkomplizierte Unterstützung,

- und wir danken allen lieben Menschen, die sich bei den oben genannten nicht wiederfinden, die uns verbunden sind und/oder uns unterstützt haben.

Wir freuen uns darauf, auch in den nächsten Jahren unseren Gästen die bestmögliche Betreuung und Versorgung zu bieten. "Den letzten Tagen mehr Leben zu geben" bleibt weiterhin unser Ziel.

Das ist unser Versprechen.

Foto: M. Schmüdderich


 

Liebe Freunde und Interessierte des Emmaus-Hospizes

Auch wir befolgen sehr aufmerksam die aktuellen Anweisungen der Gesundheitsbehörden.
Zum Wohle unserer Gäste, deren Zugehörigen und unserer ehren- sowie hauptamtlichen Mitarbeiter haben auch wir unseren Hospizalltag etwas verändern und Besuche einschränken müssen.

Besonders zu spüren bekommen wir dies durch das Fernbleiben unserer engagierten Ehrenamtlichen, die in unserem Hospiz eine tragende Säule bilden, aber in der jetzigen Situation nicht vor Ort sein können. Ohne diese Unterstützung ist so viel anders und wir freuen uns schon jetzt sehr darauf, wenn sie wieder bei uns sind.

Zunächst ist es wichtig, dass wir uns alle schützen und in dieser Situation bestmöglich zusammenarbeiten. Und es macht uns sehr glücklich zu sehen, wie sich unsere Kolleg*innen einbringen, um dem Hospiz in dieser Zeit eine Stütze zu sein. Dieses Engagement ist unbezahlbar.

Bitte beachten Sie, dass Sie Ihren lieben Angehörigen nur dann besuchen, wenn dies absolut notwendig ist.

Wenn Sie zu uns kommen sollten, wird man Ihnen mitteilen, welche Hygienemaßnahmen Sie zu befolgen haben. Jedem Besucher mit fiebrig-grippalen Symptomen wird der Besuch verwehrt. Im Zweifelsfall rufen Sie uns lieber an, dann besprechen wir die Situation mit Ihnen am Telefon. Das Gleiche gilt für Beratungsgespräche aller Art.

Bleiben Sie gesund.

Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an uns.

Ihr Hospizteam


Drei Mitarbeiterinnen unseres Hospizes bieten einen Trauertreff an, der jeden Monat zu den unten genannten Terminen jeweils in der Zeit von 17.00 bis 18.30 Uhr stattfindet.

Den Trauertreff FONTE finden Sie in den Räumlichkeiten des Pfarrzentrums der Herz-Jesu Gemeinde, Ahornstraße 52, Gelsenkirchen-Resse. Um telefonische Anmeldung wird gebeten, damit vor der ersten Teilnahme ein Kennenlernen erfolgen kann (Tel.: 0174-5632869 in der Zeit von 09.00 bis 16.00 Uhr).

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem abgebildeten Flyer.

Die nächsten Termine:

02. September 2020

07. Oktober 2020

04. November 2020

02. Dezember 2020


Wir bieten an festen Terminen Führungen durch unser Hospiz an. Um zeitige telefonische Anmeldung wird gebeten, da die Führungen immer sehr gut besucht sind und wir nur eine begrenzte Anzahl an Teilnehmern begrüßen können. Unsere Rufnummer lautet 0209/5078860.

Die nächsten Führungen finden statt am:

2020

08. Juli, 15:30 Uhr

08. August, 11:00 Uhr

09. September, 15:30 Uhr

10. Oktober, 11:00 Uhr (Welthospiztag)

11. November, 15:30 Uhr

12. Dezember, 11:00 Uhr


Auch in diesem Jahr wünscht das Team des Emmaus-Hospizes allen Freunden, Förderern und uns Verbundenen ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest und ein friedvolles, gesundes Neues Jahr.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Mitmenschen, die uns im vergangenen Jahr in jeglicher Form unterstützt haben, ganz herzlich bedanken. Ohne Sie wäre unsere Arbeit nicht möglich.


Zur Vorweihnachtszeit machte sich der Vorstand des Schalker Fan-Club Verbandes e.V. Gedanken, wen sie in diesem Jahr mit einer Spende unterstützen könnten. Die Wahl fiel auf das Emmaus-Hospiz.

Vorstandsmitglied Uwe Schabio (Bild Mitte) kam am 11. Dezember zu uns, um eine Spende in Höhe von 853 Euro an Pflegedienstleiter Jörg Hölser (Bild rechts) und Sozialarbeiter Michael Rohr (Bild links) zu übergeben. Der Betrag entspricht gleichzeitig der Anzahl der Fanclubs, die dem SFCV angeschlossen sind. Dafür danken wir von ganzem Herzen.

Eine Spende in der Vorweihnachtszeit soll es in Zukunft jährlich geben. Über diese Aussichten freuen wir uns sehr.


Zum zweiten Mal waren wir nun schon mit einem reich gedeckten Tisch auf dem Nikolausmarkt von Schley's Blumenparadies in Gelsenkirchen-Erle. Wir freuten uns über viele bekannte Gesichter und auf die vielen neuen Kontakte, die wir knüpfen konnten.

Ähnlich wie im letzten Jahr, war unser leckerer Eierlikör wieder sehr gefragt. Wir danken allen Menschen, die uns nicht nur an diesen beiden Tagen großartig unterstützt haben, Eierlikör zubereiteten, Plätzchen backten oder am Stand aushalfen. Darüber hinaus geht unser Dank auch an Herrn Klaus Brinkmann (Betriebsleiter von Schley), der es möglich gemacht hat, dass die Aussteller ihre Standgebühr an uns spenden konnten. Dafür danken wir herzlich.

Auch in 2020 werden wir uns dort gerne wieder präsentieren und freuen uns schon jetzt darauf.


Am Sonntag, den 17. November fand das alljährliche Konzert mit dem Gospelchor "Good News" unter der Leitung von Andreas Luttmann zugunsten unseres Hospizes in der Evangelischen Paulus Kirche in Resse statt.

Der Chor nahm uns mit auf eine kleine musikalische Weltreise. Zu den mitreißenden Liedern wurde die Bühne mit einer tollen Lichtshow in passende Farben getaucht. Das begeisterte Publikum spendete dafür reichlich Applaus und Bares am Ausgang nach dem Konzert.

Wir bedanken uns herzlich bei den Zuschauern für die vielen Spenden sowie bei "Good News" und Andreas Luttmann für ihr wunderbares Engagement in jedem Jahr.

Der Welthospiztag 2019 fand am 12. Oktober statt.
Diesmal stand das Thema „Buntes Ehrenamt Hospiz“ im Zentrum der vielen Hospiz- und Palliativeinrichtungen.
Selbstverständlich haben auch wir uns an diesem sonnigen Tag der Öffentlichkeit präsentiert und konnten in ausgebuchten Führungen einen informativen Einblick in die Hospizarbeit geben. Frische Waffeln und eine leckere Frühlingssuppe machten viele herzliche Begegnungen noch angenehmer.
Unser Dank gilt allen fleißigen Helferinnen und Helfern, die uns bei der Organisation und Durchführung des Tages unterstützt haben.
Für den leckeren Waffelteig danken wir den Katholischen Kliniken Emscher-Lippe (KKEL) und dem St. Josef-Hospital in Gelsenkirchen-Horst.
Die geschmackvolle Suppe war wieder einmal eine besondere Spende des Café Hedwig erLeben aus dem benachbarten Seniorenzentrum St. Hedwig. Vielen Dank dem Ehepaar Kurkowitz für die liebevolle Unterstützung.

 

Von Rasurutensilien über Reinigungsmitteln bis hin zu wertvollen Ölen, Kerzen und Seifen.
- Über die gespendete Ware von Christoph Matysek aus der dm-drogeriemarkt Filiale in Buer, freuen wir uns wieder sehr. Soeben hat uns Herr Matysek die Produkte vorbeigebracht, die wir für unsere Begleitungen benötigen und zum wiederholten Mal kostenfrei bei ihm bestellen konnten.
Jörg Hölser (Pflegedienstleiter, v.l.) und Michael Rohr (Sozialarbeiter/ Sozialpädagoge) bedanken sich bei Christoph Matysek (Bildmitte) im Namen des gesamten Emmaus-Hospizteams.



Habe Dank! - Unter diesem Motto fand am 02. August ein Benefizkonzert von Opernstar Oskar Hillebrandt und dem Pianisten Christoph Schnackertz zugunsten unseres Hospizes statt.

Nun erfolgte die Scheckübergabe. Geschäftsführerin Beate Thiehoff nahm den Scheck von den Organisatoren des Konzertes Willi Hiltrop (links) und Heinz Engelke (rechts) freudig entgegen. Ihrem unermüdlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass das Konzert so ein großer Erfolg geworden ist. Daher bedanken wir uns bei den beiden sowie bei Oskar Hillebrandt und Christoph Schnackertz an dieser Stelle ganz herzlich.

Ein voller Erfolg

Heldenbariton Oskar Hillebrandt und Pianist Christoph Schnackertz begeistern das Publikum in der Matthäuskirche.

Fotos: Martin Schmüdderich


Der diesjährige 10. Blaulichtlauf der Polizei Gelsenkirchen fand am 14.08.2019 statt. In diesem Jahr waren über 900 Teilnehmer am Start. Alle Einnahmen und Spenden kommen u.a. auch unserem Hospiz zugute, welches mit einem Infostand vertreten war.

(Quelle Foto: https://www.blaulichtlauf.de/galerie/bilder-2019/)


Der Bogensport Club Gelsenkirchen e.V. aus Beckhausen veranstaltete am 13. Januar 2019 in den Sporthallen der Gesamtschule Berger Feld mit über 200 Bogenschützen aus ganz Nordrhein-Westfalen das 52. Hallenchampionat. Während dieses Wettkampfes spendeten viele Schützen in das beim Catering aufgestellte Spendenhäuschen für unser Hospiz. Der Vereinsvorstand rundete den Spendenbetrag auf insgesamt 500 Euro auf. Unser Pflegedienstleiter Jörg Hölser (2. v. rechts) und unser Sozialarbeiter Michael Rohr (3. v. rechts) nahmen den Scheck dankend entgegen.

Die Organisation dieser Spendenaktion wurde von Sport- und Pressewart Kevin Dombrowski (ganz links) initiiert und vom 1. Vorsitzenden Ralf Wielens (2. v. links) unterstützt. Der Scheck wurde auch von der Kassiererin Belinda Bongard und dem 2. Vorsitzenden Frank Marzoch (ganz rechts) überreicht. Hierfür bedanken wir uns von ganzem Herzen.

Wer mehr über den Bogensport in Gelsenkirchen erfahren möchte oder Interesse an einem der Schnupperkurse hat, kann sich auf der Homepage des Clubs www.bc-gelsenkirchen.com informieren.

(Foto von Kevin Dombrowski)


Mitarbeiter gesucht

Das Emmaus-Hospiz St. Hedwig Resse gGmbH bietet Ihnen eine interessante Herausforderung im einzigen stationären Hospiz in Gelsenkirchen mit 10 Gästezimmern.

Wir wünschen uns Verstärkung für unser Hospizteam durch Pflegefachkräfte aus der Gesundheits- und Krankenpflege, bzw. aus der Altenpflege....
Eine Palliative Care Weiterbildung wäre wünschenswert.
Die Beschäftigung ist in Teilzeit (19,5 Std. Woche) vorgesehen.
Wir arbeiten im "3-Schicht System".
Eine Vergütung erfolgt nach AVR Richtlinien.

Es erwartet Sie eine anspruchsvolle, vielseitige und abwechslungsreiche Tätigkeit, die ein hohes Maß an Selbstständigkeit, Teamfähigkeit sowie Professionalität erfordert und die Möglichkeit beinhaltet, kreativ an Gestaltungsprozessen mitzuwirken.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann senden Sie Ihre schriftliche und aussagekräftige Bewerbung bitte an das
Emmaus-Hospiz St. Hedwig Resse gGmbH,
Hedwigstraße 2, 45892 Gelsenkirchen,
z.Hd.: der Pflegedienstleitung.


Am Sonntag, den 10. März waren wir beim diesjährigen Erlebensmarkt im benachbarten Café Hedwig erLeben mit einem Informationsstand vertreten. Die vielen Besucher konnten in angenehmer Atmosphäre auch viele tolle Produkte von verschiedenen Anbietern zum Thema "Wohlfühlen" in Augenschein nehmen und ausprobieren.

Mit diesem Markt wird auch unser Hospiz unterstützt.


Wir freuen uns über die großzügigen Spenden, die in den letzten Wochen bei uns eingegangen sind:

Das Praxisnetz Watanabe und die Seniorenwohngemeinschaft St. Martinus spendeten 500,- Euro.

Vom alljährlichen Weihnachtsbaumverkauf des St. Barbara-Hospital in Gladbeck wurden uns 700,- Euro von den engagierten Mitarbeitern überreicht.

Christoph Matysek, Marktleiter des dm-Drogeriemarktes in Buer, brachte uns zum wiederholten Male Sachspenden vorbei und ermöglichte es uns, an zwei Tagen im Drogeriemarkt unser Hospiz zu präsentieren und Waffeln zu verkaufen.

Nähere Informationen zu diesen tollen Aktionen finden Sie auf unserer Facebook Seite.


Jeder Gast, der in unser Hospiz einzieht, bringt etwas ganz Wertvolles mit sich: seine Würde, sein Wesen, sein individuelles Schicksal, seine Lebensgeschichte, aber auch seine Schmerzen und Ängste, seine Nöte und Sorgen und all das, was ihn belastet, eben sich selbst im Sterben.

Wenn Gäste und auch Angehörige das Gefühl haben, dass man ihnen mit persönlicher Zuwendung, Achtsamkeit und Empathie begegnet und sie realisieren können, dass ihre wichtigsten Eigenschaften als ein einmaliger und bedeutungsvoller Mensch, ihr Werte- und Charaktersystem, ihre Persönlichkeit, ihr sozialer Status und ihr Intellekt sowie ihre Gefühle mit vollem Respekt beachtet werden, dann kann das Hospiz, trotz all des Schmerzes und der Sorgen zu einem Ort werden, an dem sich sterbenskranke Menschen beschützt und geborgen fühlen.

Dazu bedarf es ein Engagement vieler Menschen. Das der Professionellen in all den vielen verschiedenen Berufsgruppen, der Ehrenamtlichen und auch der Angehörigen.

Zusammen können wir viel bewirken.

Zusammen können wir für alle Menschen da sein.


In den letzten Wochen fuhren zwei Gäste mit dem Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes zu ihrem Wunschziel.

Frau Schwager genoss einige schöne Stunden im niederländischen Kamperland (Provinz Zeeland). Zusätzlich begleitet durch eine unserer Mitarbeiterinnen, konnte Frau Schwager bei sonnigem Wetter den Tag mit ihrer Familie verbringen.

 

Herr Kowitz wünschte sich, noch einmal mit seiner Frau eine Schifffahrt auf der Mosel von Cochem nach Alf machen zu können. Dies haben die Beiden früher häufig gemacht. Bei strahlendem Wetter genossen sie die tolle Fahrt.

Wir bedanken uns herzlich bei den Teams der Wünschewagen für ihr tolles Engagement.

Nähere Informationen zum Wünschewagen finden Sie im Internet unter https://wuenschewagen.de/standorte/nordrhein-westfalen


Alle drei Monate gedenken wir in einer Erinnerungsfeier der Menschen, die in einem gewissen Zeitraum in unserem Hospiz begleitet wurden. Der folgende Text von Martin Walser soll Kraft und Zuversicht schenken und war Inhalt der letzten Feier mit anschließender Begegnung im Mehrzweckraum des benachbarten Seniorenzentrum St. Hedwig.

Mut

Mut gibt es gar nicht. Sobald man überlegt, wo man ist, ist man schon an einem bestimmten Punkt.

Man muss nur den nächsten Schritt tun. Mehr als den nächsten Schritt kann man überhaupt nicht tun.

Wer behauptet, er wisse den übernächsten Schritt, lügt. So einem ist auf jeden Fall mit Vorsicht zu begegnen.

Aber wer den nächsten Schritt nicht tut, obwohl er sieht, dass er ihn tun könnte, tun müsste, der ist feig.

Der nächste Schritt ist nämlich immer fällig. Der nächste Schritt ist nämlich nie ein großes Problem. Man weiß ihn genau.

Eine andere Sache ist, dass er gefährlich werden kann. Nicht sehr gefährlich. Aber ein bisschen gefährlich kann auch der fällige nächste Schritt werden.

Aber wenn du ihn tust, wirst du dadurch, dass du erlebst, wie du ihn dir zugetraut hast, auch Mut gewinnen.

Während du ihn tust, brichst du nicht zusammen, sondern fühlst dich gestärkt. Gerade das Erlebnis, dass du einen Schritt tust, den du dir nicht zugetraut hast, gibt dir ein Gefühl von Stärke.

Es gibt nicht nur die Gefahr, dass du zuviel riskierst, es gibt auch die Gefahr, dass du zu wenig riskierst.

Dem Gehenden schiebt sich der Weg unter die Füße.


Martin Walser (* 1927 in Wasserburg, Bodensee, deutscher Schriftsteller)

Aus: Lektüre zwischen den Jahren


Einige besondere Klangerlebnisse werden von unserer Mitarbeiterin Marion Marosa angeboten. In unserer "mobilen roten Truhe" finden sich neben Klangschalen noch einige weitere Instrumente, die durch ihren Klang und ihre Vibrationen verschiedene Emotionen auslösen und "Brücken bauen" können.

Weitere Angebote von Marion Marosa sind eine Bachblütenberatung und eine kostenfreie (Fantasie-)Reise nach Hawaii mit Cocktail.

Gäste, deren Angehörige und Mitarbeiter können die genannten Angebote nach Terminvereinbarung gerne in Anspruch nehmen.


Ein interessantes Video, das mit Beteiligung zweier unserer Mitarbeiterinnen entstanden ist, gibt es auf Youtube zu sehen.

Der Beitrag "Mein Besuch im Emmaus-Hospiz - Sterben in Würde" vom Pflegetube öffnet sich, wenn sie nachfolgenden Link anklicken.

www.youtube.com/watch